Hören als Weg zu sich selber

»Gott redet jeden mit dem Leben an, das er ihm gibt.«
Martin Buber

 


 

Kein Mensch kann sich seine Grundverfasstheit, seine Herkunft, seine Gestalt, sein Geschlecht aussuchen. Wir sind auf diese Welt »Geworfene« und zugleich »Angesprochene«.

Es geht darum, in das Leben zu hören, das uns geschenkt wurde. Es hat eine Botschaft für uns, wie auch immer es sich zeigt. All unsere Grenzerfahrungen, und nicht zuletzt der Tod, wollen tiefer verstanden werden - als Teil unseres Lebens.

 

Doch wir weichen oftmals aus, flüchten uns in Ablenkung, Konsum, Arbeit oder manchmal sogar in den Glauben. Dabei ist das Gottesbild vieler Menschen von Dualität geprägt. Ich hier, Gott dort. Diese Vorstellung beinhaltet auch die Kontrollfunktion Gottes, der von dort aus alles »sieht« - dem ich es recht machen will/muss.

Wie befreiend erleben Menschen, dass ihr Sein von Gott durchdrungen ist und das ganze Leben ihnen von Gott erzählt. Dann macht es Sinn, in das Leben zu hören; mein Leben als Botschaft an mich zu verstehen.

So kann ein Gottesbild, das einengend und eher schwer erlebt wird, einen neuen Weg finden und in die Weite führen. Nur weil das Bild von Gott weiter geworden ist.

Andere hingegen haben gar kein Gespür für das Göttliche, sehnen sich aber danach.

Wem es auf die eine oder andere Weise so ergeht, mit dem/der bin ich gerne bereit, mich auf den Weg zu machen. Sprechen Sie mich einfach darauf an, wenn Sie hier neue Wege suchen.