Lebens- und Sozialberatung Balingen
Margit Schacke

in das Leben hören

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Immer wieder kommen wir in unserem Leben an Punkte, wo wir nicht mehr weiterwissen.Konkrete Konflikte mit anderen oder innere Nöte, wie Gefühle von Minderwertigkeit, Angst, Sinnlosigkeit, Schuld oder Trauer verdunkeln das Leben und die Beziehungen. Zumeist sind es bestimmte Gedanken, die uns immer und immer wieder quälen.

In solch einer Situation tut es gut, in einem geschützten Rahmen über äußere und innere Schwierigkeiten reden zu können und gemeinsam in das konkrete Leben zu hören.
Im Gespräch können ganz neue Sichtweisen entstehen, die zu einem neuen Verhalten führen. V.a. im Umgang mit den immer wiederkehrenden, belastenden Gedanken ist es wichtig, sie einmal von außen zu betrachten.

Dazu möchte ich Ihnen Begleitung anbieten. Meine unterschiedlichen Ausbildungen (Lebens- und Sozialberaterin, »The WorkTM Coach«, NLP Practitioner) dienen vor allem dazu, dass wir gemeinsam erspüren, wo neue Schritte in Ihrem Leben möglich sind - wie das »Wollknäuel« von inneren Spannungen, Anklagen, Enttäuschungen und konkreten Konflikten entwirrt werden kann.
Auch wie Sie Zugang finden zu sich selbst, zu Ihren Gedanken, Ihren Gefühlen und zu Ihren »inneren Schätzen«.Rufen Sie mich an, um mit mir einen ersten Termin auszumachen. Oder nehmen Sie mit mir Kontakt auf über e-mail.
Dieser Schritt kann schon der Beginn für Neues sein.Natürlich stehen unsere Gespräche unter der Schweigepflicht.

Kontakt

Margit Schacke
Dipl. Pädagogin
Lebens- und Sozialberaterin
The WorkTM Coach
NLP Practitioner

Herrenmühlenstr. 10
72336 Balingen
Tel.: 07433/15364

eMail : margit.schacke@gmx.de

Zu meiner Person

1961 bin ich als viertes von fünf Kindern zur Welt gekommen. Nach dem Abitur habe ich zunächst eine Ausbildung zur Vollzugsbediensteten im Strafvollzug Schwäbisch Gmünd abgeschlossen. Es war sehr wertvoll für mich, das Leben, Denken und Fühlen inhaftierter Frauen kennenzulernen und mich in ihre Welt hineinzufühlen.
Mein Studium der Pädagogik an der Uni Tübingen (Studienrichtung Erwachsenenbildung) hat mein Interesse vor allem auf die Lernfähigkeit Erwachsener gelenkt, mit der Erkenntnis, dass der Mensch sein Leben lang ein Lernender, eine Lernende ist - er ist fähig, sich weiterzuentwickeln, hinzuzulernen, sich zu verändern, neue Wege zu gehen. Das ist die große Hoffnung für den Menschen.

Ab dem Jahr 2000 habe ich über drei Jahre hinweg eine Ausbildung in therapeutischer Beratung durchlaufen, die ich seither anbiete. Im Laufe meiner Beratungstätigkeit wurde mir bewusst, dass es immer wieder die Gedanken sind, die den Menschen in Unruhe, ja, in Verzweiflung treiben. Darum habe ich mich bei Ulrich Bührle zum »The WorkTM Coach« ausbilden lassen. »The WorkTM« ist eine Methode, die von Byron Katie entwickelt wurde. Es sind vier Fragen und deren Umkehrungen, die einem quälenden Gedanken seine Kraft zu nehmen vermögen und ihn sozusagen »entwaffnen«. So kann der/die Betroffene erkennen, wie befreiend sein/ihr Leben ohne diesen Gedanken ist.

Bereits 1989 bin ich an Multiple Sklerose erkrankt und so durch meine eigene Geschichte mit den Begrenzungen, Spannungen und Tiefen des Lebens vertraut geworden. Mir wurde deutlich, dass die Geschichte eines jeden Menschen einmalig ist und dass jede/r eine eigene Antwort auf die Fragen finden darf, die sich ihr/ihm stellen.

Um meinen Klienten zu helfen, alte Muster und Glaubenssätze in ihrem Leben aufzuspüren und ihr Leben und Denken positiv zu erleben, habe ich mich zudem auch ausbilden lassen zum NLP Practitioner. Es tut gut, mit sich selbst in Kontakt zu kommen, mit dem eigenen Erleben, Fühlen, Denken und den eigenen Ressourcen. Darin liegt eine ungeahnte Kraft verborgen, die den Weg weisen kann.

Der »Ort« meiner Ausbildung - BTS

Mein »psychologischer« Weg begann bei der BTS. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, Interessierte, die kein Psychologiestudium absolviert haben, aber Menschen auf ihrem Weg begleiten wollen, therapeutisch zu schulen, um dem großen Bedarf an Beratung entgegen zu kommen. Das Studium umfasste die klassischen Therapieformen - Verhaltens- und Gesprächstherapie, sowie Tiefenpsychologie. Zahlreiche andere psychologische Kurse und Supervision ermöglichten einen fundierten und ganzheitlichen Zugang zum Menschen.

Psychologie und Glaube stehen bei der BTS nicht im Gegensatz zueinander, sondern sie ergänzen sich und helfen sich gegenseitig, den Menschen in seiner Tiefe zu verstehen. Nach der Grundlage, die die BTS für meine Beratungstätigkeit gelegt hat, ging meine persönliche Entwicklung weiter - in spiritueller und fachlicher Richtung. Ich beschäftigte mich intensiv mit transpersonaler Psychologie, Focusing und Körperbewusstsein.

Es ist in meiner Beratung von wesentlicher Bedeutung, dass der Klient/die Klientin sich selber immer besser kennenlernt. So ist es möglich, die eigenen Reaktionen auf das Verhalten anderer zu verstehen und ein feines Gespür für sich selber zu entwickeln.
Um innerlich frei zu werden von Reaktions- und Gefühlsmustern, ist es hilfreich, sich selber von Außen betrachten zu können, Zeuge zu sein der eigenen Gedanken, Gefühle und Reaktionen.
Ebenso wichtig ist es, in sich schauen zu können, um den Reichtum zu entdecken, der in jeder und jedem von uns wohnt - jederzeit.

Wie ich arbeite ...

... In der Not da sein

Das wichtigste Element meiner Beratung ist zunächst einmal das Hören - mich einzufühlen in die Welt des andern - gemeinsam mit dem Klient, der Klientin da zu sein in der Not, dem Durcheinander. Nur spüren, was gerade ist, ohne zu werten oder umgehend eine Lösung finden zu wollen. Dieses schlichte Spüren gibt Raum, um mehr zu sehen als das, was vor Augen ist und was schon hundertmal gedacht wurde.

Verschiedene Methoden der unterschiedlichsten Therapieformen können ihren Platz finden, aber sie sind nur Mittel - das Eigentliche geschieht in der Begegnung - im Kontakt des Klienten/der Klientin mit sich selbst, sowie im Kontakt zum Berater, zur Beraterin. Oftmals ist das Gegenüber wie ein Spiegel, der einen tiefer in das eigene Leben schauen lässt.

... Traumarbeit

Träume sind ein Stück von unserm Innern. Deshalb sind sie in der Beratung immer willkommen. Wir müssen unsere Träume lieb haben, sie willkommen heißen, auch wenn sie uns Angst machen, denn sie gehören zu uns, so wie auch unser Körper zu uns gehört.

Träume haben uns immer etwas zu sagen. Doch wir sind oft versucht, unsere Träume aus unserer gewohnheitsmäßigen Perspektive zu verstehen - daher können sie uns nichts Neues sagen. Vielmehr bestätigen sie nur, was wir sowieso schon gewusst haben.

Wir dürfen lernen, unsere Träume ganz neu zu »öffnen«, den Standpunkt, von dem aus sie betrachtet werden, einmal verändern und zulassen, dass sie uns in eine ganz neue Richtung führen wollen.
Träume wollen uns nicht das sagen, was wir schon über uns wissen, sondern sie wollen uns überraschen, uns neue Schritte ins Leben zeigen...

Umgang mit ...

... Gedanken

Eine Hauptursache unserer Probleme und des Leids sind unsere Gedanken. Sie tauchen einfach auf, ohne dass wir sie gerufen haben und stürzen uns in ein Chaos von Gefühlen, Anklagen und Vermutungen.
Anstatt uns aufzubauen oder uns kreativ werden zu lassen, erzählen sie uns immer wieder Negatives über andere und über uns selber. Wir glauben unseren Gedanken und das bringt oftmals Unzufriedenheit, Angst oder sogar Hass hervor.

Byron Katie hat eine Methode entwickelt, diesen negativen Gedanken auf die Spur zu kommen. Dabei helfen vier Fragen. Sie nennt ihre Methode »The Work«. Die eigenen Gedanken können dadurch in einem neuen Licht gesehen werden und der eigene Anteil in einem Konflikt besser erkannt werden.

Meine Ausbildung zum »The WorkTMCoach« von Byron Katie macht es möglich, den Blickwinkel der Gedanken um 180 Grad zu wenden, so dass der belastende Gedanke nicht länger Macht über uns hat.

Denn unsere Gedanken formen unser Leben.

... Innere Glaubenssätze

Jeder Mensch entwickelt in den ersten sechs Lebensjahren ein Bild von sich selbst, von den andern und von der Welt, um mit dem Leben zurechtzukommen.
Dabei entwickelt er/sie ein Lebensskript, das bis ins Alter durchgetragen wird, wenn es nicht eine Veränderung erfährt. Solch ein Skript könnte heißen: »Ich muss etwas Besonderes sein, sonst liebt mich niemand.« Oder: »Schaff' was, dann wirst du was!« Oder »Ich muss mir Liebe immer verdienen.«

Da dieses Skript im Menschen »wohnt«, wird das Leben unbewusst so gestaltet, dass sich dieser Satz immer wieder bestätigt und durch die Bestätigung verfestigt wird.
In der Beratung geht es darum, solche »inneren Sätze« aufzuspüren, sie liebevoll anzuschauen und sie im Alltag mit ihrer oft destruktiven Wirkung zu erkennen.
Wenn sie erkannt sind, können wir gemeinsam mit Hilfe des NLP alte, belastende Glaubenssätze durch neue, positive ersetzen – ohne zu vergessen, die alten Glaubenssätze wertzuschätzen. Denn sie hatten zu ihrer Zeit eine positive Absicht, werden aber nun nicht mehr gebraucht.

... Krankheit

Schwere Erkrankungen, wie z.B. die Multiple Sklerose oder Krebs, lassen den Menschen nicht mehr teilhaben an dem »normalen« Leben der Gesellschaft.Von vielen Dingen sind sie von nun an ausgeschlossen oder schließen sich selber aus, weil sie nicht mehr in diese aktive Welt zu passen meinen.
Allzu leicht kommt das Gefühl auf, wertlos zu sein, keine Bedeutung mehr zu haben für diese Welt. Die Frage nach dem Sinn wird dabei oft zur quälenden Frage.
Es ist wichtig, über solche Gefühle der Wertlosigkeit, der Ohnmacht und Lebensmüdigkeit sprechen zu können, damit sie den Menschen nicht von innen her auffressen.

Im gemeinsamen Gespräch ist mir wichtig, dass der kranke Mensch erkennen kann, wo Schritte zu einer inneren Lebendigkeit möglich sind, damit die äußeren Grenzen nicht das gesamte Lebensgefühl bestimmen. Auch ist es für kranke Menschen sehr wichtig, die unscheinbaren Dinge ihres Lebens achten und lieben zu lernen, achtsam zu werden für den Augenblick und seine Geschenke.
Aber auch schon »kleine« Krankheiten können das Leben eines Menschen empfindlich stören, wenn er/sie nicht die Botschaft zu hören vermag, die darin verborgen liegt.
Auch macht die Angst vor einer schweren Krankheit manchen Menschen seelisch krank, obgleich er oder sie doch voll im Leben steht. Diese Ängste zu benennen und gemeinsam anzuschauen, nimmt ihnen bereits ihre lebensfeindliche Kraft.

... Angst

Angst ist eine natürliche menschliche Reaktion, die uns vor Gefahren schützt und uns eine besondere Wachsamkeit schenkt.
Doch viele Menschen haben Angst, wo es objektiv keinerlei Grund dazu gibt. Solche irrationalen Ängste können das gesamte Lebensgefühl bestimmen.
In der Beratung geht es darum, der Angst nicht mehr auszuweichen, sie Schritt für Schritt im geschützten Rahmen an sich heran zu lassen (schrittweise Desensibilisierung).

Wie bei vielen anderen ungewollten Reaktions- oder Verhaltensweisen geht es auch bei der Angst nicht darum, dagegen anzukämpfen, was ihr umso mehr Kraft gibt, sondern ihr in die Augen zu sehen, sie wie eine »Freundin« zu begrüßen und mit ihr ins Gespräch zu kommen - warum sie da ist, was sie mitteilen möchte.
Die Beratung ist dafür ein geschützter Ort, wo es möglich ist, auch einmal spielerisch mit der Bedrohung umzugehen, so dass positive Erfahrungen mit in den Alltag genommen werden können.

... Gefühlen

Gefühle begleiten unseren ganzen Tag - Glück, Schmerz, Freude, Gleichgültigkeit, Wut, Stolz, Hilflosigkeit -, doch oft sind wir uns unserer Gefühle nicht bewusst.
Erst eine übermäßige Reaktion zeigt uns, was da an Wut, an Enttäuschung, an Eifersucht, an Verletzung in uns wohnt.
Denn wir sind es nicht gewohnt, während des Tages in uns hinein zu spüren und zu sehen, welche Gefühle in uns lebendig sind.

Auch zeigen wir unsere Gefühle sehr wenig, verbergen und kontrollieren sie - nicht wie bei anderen Völkern, wo der Ausdruck der Gefühle zum Alltag gehört.
In der Beratung sind Gefühle willkommen, denn sie wollen bewusst angeschaut und vor allem gefühlt werden. Ohne über sie zu urteilen. Unter der Wut taucht dann vielleicht ein Schmerz auf, unter dem Schmerz eine Sehnsucht, unter der Sehnsucht eine Angst. Es geht darum, Gefühle »auszufühlen«, ihre Botschaft zu hören und sie so für das Leben fruchtbar zu machen.

... Trauer

Trauer ist ein zentrales Thema im menschlichen Leben.Wir müssen nicht nur die andern in den Tod hinein freigeben, wir müssen auch geliebte Menschen ins Leben hinein freigeben - und das bedeutet immer ein inneres Sterben.
Immer wieder sind wir gezwungen, Abschied zu nehmen, jemanden oder etwas loszulassen.

Dies können Menschen sein, unsere Ich-Ideale, unsere Wünsche an das Leben, unsere Vorstellungen, wie etwas zu sein hat oder der Verlust materieller Dinge.
Der »Tod« ist sozusagen in dieser Welt unser Lebensbegleiter und alles wird darauf ankommen, ihm das Leben abzugewinnen.
In der Beratung soll gemeinsam erspürt werden, wo mitten im »Tod« Leben möglich wird, wo der Verlust angenommen und eine Neuorientierung, Veränderung, Umordnung der Wertigkeit möglich wird.

Unseren Körper als Gabe verstehen

Von vielen Menschen wird ihr Körper wie eine Maschine behandelt, die zu funktionieren hat.
Es geht dabei lediglich um Leistungsfähigkeit und um Erhalt des Status quo. Dadurch werden leicht Signale überhört, die der Körper uns senden will.
Den Körper als Freund und als Gabe zu verstehen, ist für viele ein fremder Gedanke. Er wird auf das Funktionieren reduziert.
Doch am Umgang mit unserem Körper können wir wahrnehmen, wie wir zu uns selber stehen.
Es kann sein, jemand ist sehr aktiv nach außen hin, treibt alles Mögliche um, hat aber in sich keinen Frieden, weil er/sie nicht in seinem/ihrem Körper »wohnt«.Zu allem Wirken nach außen gehört auch ein Spüren von sich selber, ein Wahrnehmen der Leiblichkeit.

Viele Menschen haben keinen Bezug zu ihrem Körper, weil sie ihn ablehnen. Das Idealbild der schlanken Frau, das uns die Medien präsentieren, lässt viele Frauen den Blick auf den eigenen, nicht so wohl geformten Körper vermeiden und in Unzufriedenheit versinken. Doch unser Körper gehört zu uns wie unsere Stimme, unser Lachen zu uns gehört.
Es kann helfen, über die negativen Gefühle dem eigenen Körper gegenüber zu sprechen, um sie aus der Verborgenheit ins Licht zu holen.
Auch eine erfüllte Sexualität hängt stark mit unserem Körpergefühl zusammen. Um sie positiv zu erleben, ist es entscheidend, wie wir zu unserem und zu dem Körper des Partners, der Partnerin stehen.
Das Tabu-Thema Sex möchte ins Licht kommen, wie auch unser Körper im Licht gesehen werden möchte. Doch schon darüber zu reden, fällt oft schwer. Aber es kann der Beginn für einen offenen Umgang mit dem Körper und der Sexualität sein.

Das System Familie

Die Familie (Partner/Kinder) spielt in der Beratung oftmals eine bedeutende Rolle, da jeder Mensch in ein soziales System eingeflochten ist.
Oftmals zeigen sich bei einem Menschen Schwierigkeiten, die nicht in der Person selber liegen, sondern in den Interaktionsmustern innerhalb der Familie. Das sieht dann oft so aus, dass dieselben Verhaltensweisen immer die gleichen Reaktionen hervorbringen, weil jeder der Beteiligten auf irgendeine Weise einen Gewinn daraus zieht.

Werden nun diese üblichen Verhaltensmuster an einer Stelle aufgedeckt und damit gestört, kann es sein, der Eine oder die Andere verhält sich mit einem Mal nicht mehr in den gewohnten Bahnen und das ganze System kommt, wie bei einem Mobile, in Bewegung - nun sind Veränderungen möglich.
Solche systemischen Zusammenhänge können Menschen in der Beratung bewusst werden, so dass Schritte in die Freiheit gegangen werden können.

Ebenso spielt das Erkennen der Herkunftsfamilie (Eltern, Großeltern ... ) eine wichtige Rolle.
Denn unsere Familie ist der Grund, in dem wir wurzeln. Und nur wer seine »Wurzeln« kennt, kann fest in dieser Welt stehen, so dass das Leben reich und erfüllt sein kann.

Sinn kann nicht gegeben, er muss gefunden werden

In Zeiten der Arbeits- und Perspektivlosigkeit sehen viele Menschen keinen Sinn mehr in ihrem Leben. Das Bedrückendste ist nicht die Arbeitslosigkeit oder ein sonstiger Schicksalsschlag an sich, sondern das Sinnlosigkeitsgefühl.
Sie können nicht sehen, dass das Leben selbst, jeder Atemzug, jede Bewegung voller Sinn ist.
Sie bringen »Sinn« nur mit Leistung, nur mit Tun in Verbindung. Viktor Frankl, der Begründer der Logotherapie, geht davon aus, dass dem Menschen ein »Wille zum Sinn« innewohnt, der immer wieder freigelegt werden muss.
Denn viele Menschen sind in sich gefangen, kreisen mit ihren Gedanken und Gefühlen nur um sich selber und ihre Befindlichkeit, statt sich mutig und selbstvergessen zur Welt hin zu öffnen und ihr Bestes in sie hinein zu verströmen.
Sie wollen sich schützen, statt Werte aufzubauen, zittern ums Geliebtwerden, statt sich liebend zu verschenken.
Doch das Leben ruft sie, selbst noch auf das Sinnwidrige und scheinbar Sinnlose, Sinn erfüllte Antworten zu finden, denn nach Frankl gibt es keine Lebenssituation, die wirklich sinnlos wäre. Das Leben selbst ist der Sinn. Selbst im unabwendbaren Leid kann noch Sinn gefunden werden, so verwirklichen wir das Menschlichste im Menschen, wir reifen und wir wachsen.

Die Beratungsgespräche bieten den Raum, dass ein Mensch, der sich selber vielleicht schon aufgegeben hat, wieder beginnt, nach diesem Leben spendenden Sinn zu suchen, der schon in seinem Sein begründet liegt.

Hören als Weg zu sich selber

»Gott redet jeden mit dem Leben an, das er ihm gibt.«
( Martin Buber )Kein Mensch kann sich seine Grundverfasstheit, seine Herkunft, seine Gestalt, sein Geschlecht aussuchen. Wir sind auf diese Welt »Geworfene« und zugleich »Angesprochene«.
Es geht darum, in das Leben zu hören, das uns geschenkt wurde. Es hat eine Botschaft für uns, wie auch immer es sich zeigt. All unsere Grenzerfahrungen, und nicht zuletzt der Tod, wollen tiefer verstanden werden - als Teil unseres Lebens.

Doch wir weichen oftmals aus, flüchten uns in Ablenkung, Konsum, Arbeit oder manchmal sogar in den Glauben. Dabei ist das Gottesbild vieler Menschen von Dualität geprägt. Ich hier, Gott dort. Diese Vorstellung beinhaltet auch die Kontrollfunktion Gottes, der von dort aus alles »sieht« - dem ich es recht machen will/muss.
Wie befreiend erleben Menschen, dass ihr Sein von Gott durchdrungen ist und das ganze Leben ihnen von Gott erzählt. Dann macht es Sinn, in das Leben zu hören; mein Leben als Botschaft an mich zu verstehen.
So kann ein Gottesbild, das einengend und eher schwer erlebt wird, einen neuen Weg finden und in die Weite führen. Nur weil das Bild von Gott weiter geworden ist.
Andere hingegen haben gar kein Gespür für das Göttliche, sehnen sich aber danach.
Wem es auf die eine oder andere Weise so ergeht, mit dem/der bin ich gerne bereit, mich auf den Weg zu machen. Sprechen Sie mich einfach darauf an, wenn Sie hier neue Wege suchen.

Politische Dimension des »Hörens«

Jeder Mensch ist eingebettet in ein System, in dem es mehr oder weniger gerecht zugeht. Manche hören in sich den Ruf, aufzustehen und sich zu wehren gegen Ungerechtigkeit, Korruption und dem immer größer werdenden Druck in der Arbeitswelt. Sie wollen diese Welt besser machen, sie verändern.
Doch schnell stoßen »Weltverbesserer« an die Grenzen des Systems, an Macht- und Geldinteressen. Sie sind frustriert und geben auf oder versuchen, mit Gewalt ihren Forderungen Ausdruck zu geben.

Doch vieles, was wir im Außen bekämpfen, steckt auch in uns selber. Weil wir dies nicht sehen können/wollen, bekämpfen wir es in anderen. Daher ist es wichtig, ehrlich in sich hinein zu hören und zu spüren, um solche Projektionen zu durchschauen.

Wer um seine Stärken und um seine Schwächen weiß, hat einen festen Stand. Nur wer sich selber gut kennt, findet zu seiner inneren Mitte, die nicht abhängig ist von äußeren Irritationen. Er oder sie ist dann auch mutig genug, unkonventionelle Wege zu gehen. Die Beratung will dem Menschen helfen, sich selbst besser zu kennen und angstfrei in dieser Welt zu leben. So kann der Ruf gehört werden…

Kosten der Beratung

Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass oftmals Lebensprobleme in Verbindung mit finanziellen Nöten stehen.

Geldmangel sollte aber nie einer Beratung im Wege stehen. Deshalb handhabe ich es so, dass gut Verdienende 45 € für die Stunde bezahlen. Finanziell Schwächere hingegen, je nach finanzieller Situation, können die Beratungsstunden auch für 15, 25 oder 30€ erhalten.

Ein Wort für den Weg...

Ich wünsche Ihnen, die Sie hier vorbei geschaut haben, solche Freunde auf ihrem Weg. Freunde, die sie an das erinnern, was an Träumen und Visionen in Ihnen schon lebendig war. Damit Sie noch einmal in Ihr Leben hinein hören, aufbrechen und Neuland entdecken können...